Landwirtschaft – Grundlage unserer Lebensmittel
Gemeinsam mit unseren landwirtschaftlichen Partnern gestalten wir nachhaltige Wertschöpfung – von der Fläche bis zum fertigen Produkt.
Mit dem Einstieg in die Bio-Produktion hat sich unser Blick auf die landwirtschaftliche Erzeugung noch einmal deutlich vertieft. Heute verstehen wir uns nicht nur als Verarbeiter, sondern als aktiver Partner der Landwirtschaft. Der Ausbau unserer Bio-Produktion hat dazu geführt, dass wir die Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Betrieben und Vermarktungspartnern kontinuierlich intensiviert haben. Denn nur gemeinsam lassen sich Qualität, Tierwohl und nachhaltige Produktion langfristig sichern.
Unsere Rolle: Brücke zwischen Landwirtschaft und Markt
Die Anforderungen an die Landwirtschaft wachsen stetig. Verbraucher erwarten Transparenz, Tierwohl und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig verändern sich politische Rahmenbedingungen und gesetzliche Anforderungen kontinuierlich.
In diesem Spannungsfeld sehen wir unsere Aufgabe darin:
- Anforderungen aus Markt und Gesellschaft verständlich zu vermitteln
- unsere eigenen Qualitätsstandards gemeinsam umzusetzen
- landwirtschaftliche Herausforderungen frühzeitig zu erkennen
- Lösungen gemeinsam zu entwickeln
Unser Ziel ist es, eine stabile und zukunftsfähige Wertschöpfungskette aufzubauen, die sowohl ökologischen als auch wirtschaftlichen Anforderungen gerecht wird.
Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Betrieben
Partnerschaft auf Augenhöhe
Unsere Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Betrieben basiert auf Vertrauen, Transparenz und langfristiger Planung.
Wir begleiten unsere Partnerbetriebe insbesondere für:
- unsere Marken BioLust und BioBalance
- individuelle Kundenprogramme mit direkter Erzeugeranbindung
Dabei legen wir Wert auf:
- langfristige Kooperationen
- verlässliche Abnahme
- gemeinsame Qualitätsentwicklung
- direkte Kommunikation
Ein Beispiel für diese Zusammenarbeit ist unser Strohschwein-Programm mit der Haltungsform Auslauf/Weide, das wir gemeinsam mit unserem Handelspartner famila aufgebaut und weiterentwickelt haben (famila Strohschwein-Haltung – mit Auslauf).
Gemeinsam mit der Landwirtschaft übernehmen wir Verantwortung für:
- hochwertige Lebensmittel
- nachhaltige Produktionssysteme
- stabile Wertschöpfung im ländlichen Raum
- Transparenz gegenüber Verbrauchern
Landwirtschaft, Verarbeitung und Handel sind untrennbar miteinander verbunden. Nur im gemeinsamen Handeln können wir den Anforderungen der Zukunft gerecht werden.
Landwirtschaft verstehen – Kreisläufe sichern
Tiere sind Teil des ökologischen Systems
Landwirtschaft bedeutet mehr als Lebensmittelproduktion. Besonders im ökologischen Landbau sind Tiere ein zentraler Bestandteil funktionierender Kreisläufe.
- Sie liefern organischen Dünger für den Pflanzenbau
- Sie sichern die Bodenfruchtbarkeit
- Sie ermöglichen nachhaltigen Acker- und Gemüsebau
- Ohne Tierhaltung sind geschlossene Nährstoffkreisläufe im Ökolandbau kaum möglich.
Darüber hinaus leisten landwirtschaftliche Betriebe wichtige Beiträge zum:
- Erhalt der Kulturlandschaft
- Schutz der Biodiversität
- nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen
Kühe sind im ökologischen Landbau nicht schädlich für das Klima, sondern Teil eines Systems, das zur CO₂-Bindung beitragen kann.
Häufige Fragen zur Landwirtschaft
Tiere sind ein zentraler Bestandteil funktionierender landwirtschaftlicher Kreisläufe – insbesondere im ökologischen Landbau. Sie liefern organischen Dünger, der für den Pflanzenbau notwendig ist und die Bodenfruchtbarkeit erhält. Ohne Tierhaltung ist ein nachhaltiger Acker- und Gemüsebau im Ökolandbau langfristig kaum möglich. Darüber hinaus tragen Tiere zur Pflege von Grünlandflächen und damit zum Erhalt unserer Kulturlandschaft bei.
Diese Frage stellen sich viele Verbraucher – und sie ist berechtigt. Für uns steht nicht die Menge, sondern die Art der Produktion im Vordergrund. Unser Ansatz ist:
- bewusster Konsum statt Überkonsum
- hochwertige Rohstoffe statt Massenproduktion
- transparente Herkunft und nachvollziehbare Prozesse
Wir setzen auf nachhaltige Tierhaltung, regionale Wertschöpfung und verantwortungsvolle Verarbeitung.
Die Diskussion um Klimawirkungen ist komplex und wird oft verkürzt dargestellt. Im ökologischen Landbau sind Rinder Teil eines natürlichen Kreislaufs:
- Sie verwerten Gras von Flächen, die nicht für den Ackerbau geeignet sind.
- Sie tragen zur Humusbildung und damit zur CO₂-Bindung im Boden bei.
- Sie sichern die Nutzung und Pflege von Grünland.
Entscheidend ist daher nicht nur das Tier, sondern das gesamte System der Bewirtschaftung.
Tierwohl ist ein zentraler Bestandteil unserer Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Betrieben.
Unsere Programme – wie z. B. das Strohschwein-Programm mit Auslauf/Weide – gehen über gesetzliche Mindeststandards hinaus.
Wichtige Aspekte sind:
- mehr Platz und Beschäftigungsmöglichkeiten
- Zugang zu Außenklima oder Auslaufangepasste Fütterung
- verantwortungsvolle Betreuung durch die Landwirte
Tierwohl entsteht im Zusammenspiel aus Haltung, Betreuung und Erfahrung der Betriebe.
Die ökologische Landwirtschaft arbeitet unter anderen Rahmenbedingungen:
- geringere Tierbestände pro Fläche
- höherer Arbeitsaufwand
- strengere Vorgaben bei Fütterung und Haltung
- Verzicht auf viele Hilfsmittel
Diese Faktoren führen zu höheren Kosten in der Erzeugung und Verarbeitung.
Gleichzeitig sichern sie:
- mehr Tierwohl
- höhere Umweltstandards
- langfristig stabile landwirtschaftliche Systeme
Landwirtschaft ist ein wichtiger Partner im Natur- und Umweltschutz.
Ökologisch wirtschaftende Betriebe leisten unter anderem Beiträge zu:
- Biodiversität und Artenvielfalt
- Bodenfruchtbarkeit
- Wasserschutz
- Erhalt von landschaftsstrukturen
Eine nachhaltige Landwirtschaft verbindet Lebensmittelproduktion mit Umweltverantwortung.
Wir setzen auf langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Das bedeutet:
- direkte Beziehungen zu landwirtschaftlichen Betrieben
- verlässliche Abnahme
- gemeinsame Qualitätsentwicklung
- kontinuierlicher Austausch
Unsere Ansprechpartnerin für diesen Bereich ist Dr. Sandra Erdmann, die die Zusammenarbeit fachlich begleitet und weiterentwickelt.
Die Landwirtschaft steht vor großen Veränderungen – durch neue gesetzliche Anforderungen, wirtschaftlichen Druck und gesellschaftliche Erwartungen.
Wir sehen es als unsere Aufgabe:
- Herausforderungen frühzeitig zu erkennen
- offen zu kommunizieren
- gemeinsam Lösungen zu entwickeln
Das kann über:
- direkte Zusammenarbeit mit Betrieben
- fachliche Beratung
- oder auch Forschungsprojekte erfolgen
Nur im Dialog lassen sich tragfähige Lösungen entwickeln.
Ansprechpartnerin Landwirtschaft
Kompetenz und Erfahrung
„Nachhaltigkeit beginnt für uns auf dem Feld – deswegen bauen wir die regionalen Partnerschaften mit unseren Landwirten aus, mit transparenter Kommunikation und einem respektvollen Umgang mit Mensch, Tier und
Dr. Sandra Erdmann, Landwirtschaft & Öffentlichkeitsarbeit
Seit März 2025 wird der Bereich Landwirtschaft bei uns durch Dr. Sandra Erdmann verantwortet.
Mit ihrer langjährigen Erfahrung entwickelt sie die Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Betrieben strategisch weiter.
Ihre Aufgaben:
- Ansprechpartnerin für landwirtschaftliche Betriebe
- Schnittstelle zwischen Landwirtschaft, Verarbeitung und Markt
- Dialogpartnerin für Kunden und interessierte Verbraucher
- Begleitung und Weiterentwicklung von Programmen und Projekten
- Sie steht für fachliche Kompetenz, praxisnahe Lösungen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.